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Geschichte der Buchenmühle


Die Buchenmühle wurde erstmals 1726 als Jagdschlösschen des Würzburger Fürstbischofs Franz Christof von Hutten erwähnt. Noch bis 1928 klapperte das Mühlrad, getrieben durch das klare Wasser des Buchenbachs.


Historische Postkarte
Zurückverfolgen lässt sich der Einzug von Anna-Maria Brey 1895 in die Buchenmühle, um in dem einzigen Gasthofunterhalb der Wallfahrtskirche Maria Buchen den Wallfahrern Unterkunft, Speis & Trank, sowie frommes Verständnis zu bieten.

Es gab keine Wasserleitung in diesem Haus. Man schöpfte das Wasser im Bach, Trinkwasser wurde aus der Quelle geholt. Die Buchenmühle war ein befestigter Hof, von hohen Mauern und starken Toren umschlossen, inmitten unberührter Natur. Damals war die Mühle noch voll intakt und man backte mit dem gewonnenen Mehl Brot in dem vorhandenen Backhaus auf der Rückseite des Hauses. Schon damals bot dieses Besitztum eine einmalige Schönheit, jedoch waren Ä.nderungen, Verbesserungen und Erneuerungen nötig, um aus dieser alten Mühle ein gastliches Haus für fromme Pilger und ein Erholungsheim für Feriengäste aus der Stadt zu machen.

1910 wurden umfassende Renovierungsarbeiten durchgeführt. Die Buchenmühle bekam eine Wasserleitung und Toiletten. Es gab fortan 30 Fremdenbetten, woran sich bis heute nichts geändert hat.

1913 wurde ein langgehegter Traum verwirklicht. Die Wasserkraft wurde zur Erzeugung von Strom genutzt. Es war ein Ereignis, als zum ersten mal Haus und Hof in elektrischen Lichterglanz erstrahlte. 1927 wurde die Getreidemühle geschlossen, zum einen, weil sie die Stadtmenschen als störend empfanden, zum anderen, weil es unrentabel wurde.


Historische Postkarte
1953 hat das Haus Zentralheizung bekommen und alle Zimmer Warmwasserversorgung, Toilettenanlage im Parterre, Gasherde in der Küche, etc. Die Buchenmühle wurde mehr und mehr Pensionsbetrieb und wurde von verschiedenen Betreibern geführt. Bis zum heutigen Tag hat sich nichts an der bestehenden Tradition geändert.

Seit Januar 2001 wird die Buchenmühle von Familie Rühl geführt und es wird großen Wert darauf gelegt, den Gästen eine saisonal ausgerichtete regionale Küche zu bieten. Für Familienfeiern aller Art, Betriebsveranstaltungen, Seminare, etc. sind entsprechende Räumlichkeiten vorhanden. Heute sind die 17 Gästezimmer alle mit Dusche oder Bad/WC, SAT-TV, Telefon und ISDN-Anschluss ausgestattet.